10. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit
Die ehrliche Antwort zuerst: Eine feste Anzahl an Fahrstunden schreibt dir niemand vor. Der Gesetzgeber legt nur fest, wie viele Sonderfahrten du mindestens absolvieren musst, bevor du zur praktischen Prüfung antreten darfst. Wie viele reguläre Übungsstunden du zusätzlich brauchst, hängt von deinem Vorwissen, deinem Talent und davon ab, wie regelmäßig du übst.
Für die Klasse B sind das fünf Überlandfahrten, vier Autobahnfahrten und drei Nachtfahrten – zusammen zwölf Sonderfahrten à 45 Minuten. Diese Fahrten sind Pflicht, unabhängig davon, wie sicher du dich bereits fühlst. Dazu kommen die ganz normalen Fahrstunden, in denen du Grundfahraufgaben, Verkehrssituationen und dein Fahrzeuggefühl trainierst.
Erfahrungsgemäß liegen die meisten Fahrschüler:innen bei rund 20 bis 30 zusätzlichen Fahrstunden – manche brauchen weniger, andere deutlich mehr, und das ist völlig normal. Wer bereits als Beifahrer:in viel Verkehrserfahrung gesammelt hat oder mit 17 Jahren begleitetes Fahren nutzt, ist oft schneller sicher unterwegs als jemand, der zum ersten Mal hinter dem Steuer sitzt.
Der größte Hebel liegt bei dir selbst: Wer zwischen den Fahrstunden Pause macht, vergisst schneller wieder, was er gelernt hat. Wer regelmäßig übt – im besten Fall auch mit Begleitperson im eigenen Auto –, braucht am Ende oft weniger kostenpflichtige Stunden bei uns.
Bei der Fahrschule Dexheimer sprechen wir offen mit dir darüber, wo du gerade stehst. Unsere Fahrlehrer:innen in Heilbronn und den anderen Filialen sagen dir ehrlich, wann du prüfungsreif bist – ohne dir unnötige Stunden zu verkaufen. Am Ende zählt nicht die Zahl auf der Rechnung, sondern dass du sicher und entspannt Auto fährst.